{"id":870,"date":"2017-11-18T14:04:15","date_gmt":"2017-11-18T14:04:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freundeskreis-muehlhaeuser-museen.de\/?p=870"},"modified":"2017-11-18T14:04:15","modified_gmt":"2017-11-18T14:04:15","slug":"muehlhaeuser-buerger-machen-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freundeskreis-muehlhaeuser-museen.de\/?p=870","title":{"rendered":"M\u00fchlh\u00e4user B\u00fcrger machen Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\"><b>Neue Dauerausstellung im Kulturhistorischen Museum stellt M\u00fchlh\u00e4user Pers\u00f6nlichkeiten, \u00f6ffentliches Leben und Traditionsfeste vor<\/b><\/span><\/p>\n<p>Marksteine des b\u00fcrgerlichen Lebens pr\u00e4sentiert die neue Dauerausstellung \u201eB\u00fcrgerSTADT\u201c, die seit 23. November 2017 im Kulturhistorischen Museum zu sehen ist.<\/p>\n<p>Im Fokus des dritten Ausstellungsbereiches zur M\u00fchlh\u00e4user Stadtgeschichte stehen neben historischen Ereignissen vor allem besondere Pers\u00f6nlichkeiten und das \u00f6ffentliche Leben in M\u00fchlhausen, Vereine und lokale Traditionsfeste. Aus den umfangreichen Objektbest\u00e4nden der kulturhistorischen Sammlung werden Souvenirs, Porzellan, M\u00f6bel und Portr\u00e4ts bekannter M\u00fchlh\u00e4user B\u00fcrger gezeigt. Historische Fotografien illustrieren die Ausstellung. Beispielhaft wird anhand der Entwicklung der Freimaurerloge M\u00fchlhausen und der Gesangvereine der Stadt das \u00f6ffentliche Leben im 19. und 20. Jahrhundert dargestellt.<\/p>\n<p><!--more-->Einige herausragende Objekte veranschaulichen dar\u00fcber hinaus symbolhaft das ansteigende Selbstbewusstsein des B\u00fcrgertums. Ein so genanntes R\u00f6mhilder K\u00e4stchen, eine Schmuckschatulle aus der Zeit der sp\u00e4ten Renaissance (um 1600), ist ein Beispiel f\u00fcr die Einzelanfertigung wertvoller Objekte f\u00fcr Adlige und reiche B\u00fcrger. Das K\u00e4stchen ist aus Alabaster und gef\u00e4rbtem Laubholz und zeigt auf der Frontseite ein Wappen, das vermutlich der Familie Eckart zugeschrieben werden kann. Eine Besonderheit des K\u00e4stchens ist die Ausstattung mit mehreren Geheimf\u00e4chern.<\/p>\n<p>Eine Einzelanfertigung f\u00fcr eine M\u00fchlh\u00e4user B\u00fcrgerfamilie war auch ein aufw\u00e4ndig gearbeiteter schmiedeeiserner Ofen, der um 1900 von der Firma K\u00fcppersbusch gefertigt wurde. Er zeigt handgemalte Emaille-Bilder mit M\u00fchlhausen-Motiven wie dem Blobach, dem Popper\u00f6der Brunnenhaus, dem ehemaligen Schneiderschen Etablissement (ein Ausflugslokal der M\u00fchlh\u00e4user) und der ehemaligen Waldgastst\u00e4tte Wei\u00dfes Haus. Einige dieser Sehensw\u00fcrdigkeiten existieren heute nicht mehr.<\/p>\n<p>Der Ausstellungsbereich \u201eB\u00fcrgerSTADT\u201c ist der dritte Teil der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte im Kulturhistorischen Museum. Zwei weitere R\u00e4ume sind noch in Planung. Ein Gro\u00dfteil der Ausstellung konnte dank einer F\u00f6rderung der Th\u00fcringer Staatskanzlei finanziert und mit Hilfe unseres Freundeskreises M\u00fchlh\u00e4user Museen sowie weiteren Spenden verwirklicht werden.<\/p>\n<p><i>Anke Weisbrich, M.A.<br \/>\n<\/i><i>M\u00fchlh\u00e4user Museen<br \/>\n<\/i><i>Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Dauerausstellung im Kulturhistorischen Museum stellt M\u00fchlh\u00e4user Pers\u00f6nlichkeiten, \u00f6ffentliches Leben und Traditionsfeste vor Marksteine des b\u00fcrgerlichen Lebens pr\u00e4sentiert die neue Dauerausstellung \u201eB\u00fcrgerSTADT\u201c, die seit 23. November 2017 im Kulturhistorischen Museum zu sehen ist. 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