{"id":49,"date":"2017-10-24T17:54:13","date_gmt":"2017-10-24T17:54:13","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--freundeskreis-mhlhuser-museen-iqc45e.de\/?p=49"},"modified":"2017-10-24T18:00:48","modified_gmt":"2017-10-24T18:00:48","slug":"grossartiger-einstand-des-freundeskreises","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freundeskreis-muehlhaeuser-museen.de\/?p=49","title":{"rendered":"Gro\u00dfartiger Einstand des Freundeskreises"},"content":{"rendered":"<p><strong>Musik, Zwiebelkuchen, H\u00e4ppchen und die Hilfe vieler Museumsfreunde brachten 5000 Euro <\/strong><\/p>\n<p>Als ein sch\u00f6ner Erfolg wird das erste Benefizkonzert des Freundeskreises M\u00fchlh\u00e4user Museen in die Vereinsgeschichte aufgenommen. Es brachte nicht nur 5000 Euro ein, sondern lenkte auch die Aufmerksamkeit auf die M\u00fchlh\u00e4user Museen.<br \/>\nVon Iris Henning<\/p>\n<p><!--more-->M\u00dcHLHAUSEN.<\/p>\n<p>Fast bis auf den letzten Platz besetzt war die Kornmarktkirche, in der Helmut Eisel (Klarinette und Bassettklarinette) und Sebastian Voltz (Klavier) ihr Programm \u201eSchumann meets the Klezmer\u201c auff\u00fchrten und dabei durch die Dramaturgin Kerstin Klaholz unterst\u00fctzt wurden. Sie las aus Briefen von Robert Schumann an seine geliebte Frau Klara vor.<br \/>\nDoch nicht nur jede Eintrittskarte brachte Bares f\u00fcr den Verein, sondern auch der Verkauf von frischem M\u00fchlh\u00e4user Zwiebelkuchen, appetitlichen H\u00e4ppchen und Getr\u00e4nken. Der B\u00e4ckermeister im Ruhestand, Horst Sorns, hat mit Hilfe seiner Frau Helga f\u00fcnf Bleche des deftigen Kuchens gebacken, Ratskell<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-51 size-medium\" src=\"https:\/\/www.freundeskreis-muehlhaeuser-museen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Eisel-300x200.jpg\" alt=\"\" height=\"200\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.freundeskreis-muehlhaeuser-museen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Eisel-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.freundeskreis-muehlhaeuser-museen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Eisel.jpg 530w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>erwirt Martin Schaller k\u00fcmmerte sich mit Hilfe von Charlotte Sommer und Manfred Eck um die Zubereitung der H\u00e4ppchen, Mitarbeiter und Freunde der M\u00fchlh\u00e4user Museen \u00fcbernahmen den Ausschank der Getr\u00e4nke. \u201eAllen, die uns unterst\u00fctzt haben, gilt unser herzlichsten Dankesch\u00f6n\u201c, freute sich der Vorsitzende des Freundeskreises, Dr. Michael Scholl, \u00fcber die gro\u00dfartige Unterst\u00fctzung.<br \/>\nDer gesamte Erl\u00f6s des Benefizkonzertes ist f\u00fcr die Restaurierung von originalen Waffen aus der Zeit des Bauernkrieges bestimmt. Die fast 500 Jahre alten Messer, Dolche und andere Bauernwaffen wurden im Jahr 1997 w\u00e4hrend der Ber\u00e4umung des ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatzes Weberstedt entdeckt. Die bis zur Unkenntlichkeit verrosteten Teile landeten vorerst unerkannt auf einem Schrotthaufen. Dem ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger Gerald Gr\u00e4bed\u00fcnkel aus Kammerforst ist es zu verdanken, dass diese Reste nicht f\u00fcr immer verloren gegangen sind. Die als Bauerwehren bezeichneten Waffen aus dieser Zeit geh\u00f6ren zu den seltenen arch\u00e4ologischen Funden. Die Bauernwehren gelten als&nbsp;charakteristische Bewaffnung der l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung dieser Zeit. Restaurierte Exemplare wollen die M\u00fchlh\u00e4user Museen in der Ausstellung im Bauernkriegsmuseum Kornmarktkirche zeigen. \u201eDas w\u00e4re eine echte Bereicherung. Originale Waffen und Gebrauchsgegenst\u00e4nde aus dieser Zeit sind kaum mehr vorhanden\u201c, so der Museumsmitarbeiter und Arch\u00e4ologe Wulf Walther.<\/p>\n<p>5000 Euro liegen jetzt f\u00fcr die Verwirklichung dieses Wunsches bereit. Wie viel Exemplare mit dem Erl\u00f6s restauriert werden k\u00f6nnen, wird nun der Restaurator einsch\u00e4tzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musik, Zwiebelkuchen, H\u00e4ppchen und die Hilfe vieler Museumsfreunde brachten 5000 Euro Als ein sch\u00f6ner Erfolg wird das erste Benefizkonzert des Freundeskreises M\u00fchlh\u00e4user Museen in die Vereinsgeschichte aufgenommen. Es brachte nicht nur 5000 Euro ein, sondern lenkte auch die Aufmerksamkeit auf die M\u00fchlh\u00e4user Museen. 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