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Stüler-Preis 2016 für Maria Jung

Verliehen am 28. Januar 2017

Zur diesjährigen Verleihung des Friedrich-August-Stüler-Preises am 28. Januar im Kulturhistorischen Museum Mühlhausen wurde ein weiteres Mal ein museumspädagogisches Konzept ausgezeichnet.

Der mit 1.000 Euro dotierte Preis ging an die Volkskundlerin und Forstwirtin Maria Jung. Ihr Konzept beschäftigt sich mit der vielfältigen Bedeutung des nachwachsenden Rohstoffes Holz für eine Stadt. Der Wald ist zugleich Arbeitsort, Rohstoffspender und -speicher und spielte vor allem in früheren Zeiten eine zentrale Rolle im Leben der Menschen. Er bot den Menschen Nahrungsmittel, Bau- und Brennstoff, dort wurde gejagt oder Vieh zur Mästung hinein getrieben.

Die Mühlhäuser Museen möchten in der neuen Dauerausstellung zur reichsstädtischen Geschichte mit einer Strecke eigens für Kinder den jungen Besuchern die besondere Bedeutung eines stadtnah gelegenen Waldes aufzeigen, historische Waldnutzungsformen, aber auch die Veränderung der Waldwirtschaft über die Jahrhunderte hinweg.

Laudator war der stellvertretende Leiter des Nationalparks Hainich, Rüdiger Biehl, der in seiner Rede heraushob, wie wichtig die spielerische Vermittlung von Wissen über die Natur und die heimatliche Landschaft ist, da viele Kinder mittlerweile naturentfremdet aufwachsen. Der erste Vorsitzende des Freundeskreises, Michael Scholl, würdigte die Preisträgerin als engagierte Nachwuchswissenschaftlerin.

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